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ARZIJE ASANI

Autorin, Filmemacherin, Kuratorin

Ich erzähle Geschichten über das Dazwischen:

zwischen Herkunft und Gegenwart, Familie und Selbstbestimmung, Erinnern und Vergessen.

 

Mich interessieren Menschen und ihre Geschichten. Besonders dort, wo persönliche Erfahrungen auf gesellschaftliche Fragen treffen. Ich arbeite mit Text, Film und Fotografie und suche nach Formen, die Nähe zulassen, ohne Widersprüche aufzulösen.

Geboren und aufgewachsen in der Ostschweiz, lebe und arbeite ich heute in Zürich. Ich habe Cast/Audiovisual Media an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) studiert und mehrere Jahre als Redakteurin und Produzentin beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) gearbeitet. Meine Texte und Arbeiten sind in verschiedenen Schweizer Medien erschienen.

Für meine künstlerische Arbeit wurde ich unter anderem mit dem Werkbeitrag Literatur 2026 des Kantons Zürich, dem Arbeitsbeitrag Literatur 2026 der Stadt Zürich, dem Werkbeitrag Literatur 2025 des Kantons St. Gallen und dem Ideationsbeitrag des Migros-Kulturprozent ausgezeichnet. 2024/25 war ich zudem Teil des DoubleLiteratur-Mentorats mit Usama Al Shahmani.

Für die dokumentarische Webserie «ÇOHU» erhielt ich 2020 den Dokumentarfilmpreis der Alexis Victor Thalberg Stiftung sowie 2019 den Prix Europa Digital Media Rising Star.

Zurzeit arbeite ich an meinem Debütroman «Zwischen Häusern», einer Geschichte über Familie, Herkunft, Erinnerung und die Räume, die zwischen Menschen entstehen. Mich interessiert, was bleibt, wenn man einen Ort verlässt. Und was von einem bleibt, wenn man zurückkehrt.

Moderation Sofalesung

25. Oktober 2026, 17:00 Uhr 

LILIIA ZHERNOV «BUTTER ME UP! LULL MICH EIN!» 

Lesung​​

6. November 2026 in der Berufsmaturitätsschule Zürich

Arzije Asani und Migmar Dolma lesen jeweils einen ca. 15-minütigen Auszug aus ihren aktuellen literarischen Projekten. Zwischen den Lesungen treten die Autorinnen in Austausch mit den Schüler:innen über Literatur als Möglichkeit, Erfahrungen sichtbar zu machen, die im gesellschaftlichen Zentrum oft wenig Raum erhalten und am Rand verortet werden. 

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